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Peter I. als Lehrling in Mecklenburg
Russischer Zar erlernte Schmiedehandwerk an der Müritz

Wenn sich sogar der russische Zar Tipps in Mecklenburg-Vorpommern holt, ist das Bundesland offenbar gar nicht so altmodisch, wie Bismarck seinerzeit behauptete.

Peter der Große war ein Mann der Tat. Bestrebt der Rückständigkeit des eigenen Landes abzuhelfen, reiste der ehrgeizige Herrscher 1697/98 gen Westen mit der Absicht, die Geheimnisse der europäischen Seemächte zu ergründen. In Begleitung von 200 Adligen, Handwerkern, Dienern und Musikern bereiste er Westeuropa, um Techniken zu erlernen, die ihm zum Aufbau einer erstzunehmenden Staatsmacht von Nutzen waren. Als Peter Michailow ließ er sich in Königsberg preußische Kanonen erläutern, lernte in einer Amsterdamer Werft über den Schiffbau, und erfuhr in England über Astronomie und Medizin.


Stolz kann sogar ein kleines Dorf in Mecklenburg-Vorpommern sein, den großen Kaiser etwas gelehrt zu haben. In der Burg Wredenhagen soll Peter I. auf dem Weg nach Holland das Schmiedehandwerk erlernt haben. Offenbar war der Herrscher ein fleißiger Schüler, avancierte das russische Reich doch unter seiner Herrschaft zu einer Weltmacht.

Noch immer lernen eifrige Schüler und Schülerinnen auf der Burg Wredenhagen in einer Grundschule. Vor mittelalterlicher Kulisse können Liebhaber majestätischer Greifvögel auf der Burg Jagdszenen wie zu Zeiten Peters des Großen beobachten.

 

Links:

» Burg Wredenhagen

» Wredenhagen

 
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