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„Lichtbringende“ öffnet Fenster zu Japan
Kirschblüten und Kimonos in der Mecklenburgischen Schweiz
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Die japanische Teemeisterin Mineko schwebt im traditionellen Kimono in den Raum und serviert duftenden, dampfenden grünen Tee im zierlichen Porzellan. Man möchte meinen, man sei in Japan. Tatsächlich genießt man diese Zeremonie aber mitten in der Mecklenburgischen Schweiz.

Mitsuko, ein Schloss mit mecklenburgischer Geschichte und japanischem Namen, lädt mit fernöstlichem Interieur zu einer weiten Reise ein. Heinrich Johann Radeloff, ein Künstler verliebt in die japanische Kultur, ließ sich nach einem langen Kyoto-Aufenthalt wieder in seiner Heimat Mecklenburg nieder. Hinter mecklenburgischer Fassade errichtete er ein Japanzentrum, das im ganzen Land seinesgleichen sucht. Auch die urwüchsige Eiszeitlandschaft im Schlosspark wird sich demnächst in einen Kirschbaumhain verwandeln. Im traditionellen Teehaus und einem Pavillon möchte der Künstler dann den Tee servieren.

Genießen kann man hier auch die japanische Kunst. Die ständige Ausstellung im Schloss fasziniert mit Kalligrafien, Keramik, Kunst und Kunsthandwerk, mit Alltagsgegenständen aus Japan und nicht zuletzt mit Werken des deutsch-japanischen Künstlers Heinrich Johann Radeloff.

Der Künstler benannte das Schloss übrigens nach seiner Ehefrau Mitsuko, die er in Kyoto kennen lernte. „Die Lichtbringende“ ist, wie auch das nach ihr benannte Schloss selbst, Mecklenburgs Fenster zu Japan. In den Sommermonaten steht es jedem offen, den die japanische Kultur in ihren Bann zieht.

Quelle/Link:
Schloss Mitsuko

 

Foto:

Eingang des Schlosses Mitsuko (F. Neubert)

 
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