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Kunstwerke aus Güstrow im fernen Osten
Werke Ernst Barlachs auf Ausstellungen in Japan

Museen in Kioto, Tokio und Kofu zeigten im Rahmen des Deutschlandjahres 2005/2006 die umfangreiche Retrospektive „Ernst Barlach. Der Bildhauer des deutschen Expressionismus“. Obwohl Japan der okzidentalen Kultur Jahrhunderte lang wenig Beachtung schenkte, hat das künstlerische Schaffen hier ein hohes Ansehen.

 

Ernst Barlach (1870 –1938) zählt zu den bedeutendsten Künstlern der deutschen Moderne. Seinen unverwechselbaren Stil, der die Körper seiner Figuren auf das Wichtigste reduziert, entfaltete Barlach in seiner Wahlheimat Güs trow. In Wedel bei Hamburg geboren, studierte er Bildhauerei in Dresden und Paris. Er wechselte mehrmals den Wohnort zwischen Berlin und Hamburg, auf der Suche nach seiner künstlerischen Handschrift. Seine innere Unruhe und seine künstlerische Schaffenskrise überwand er nach einer Russlandreise um 1906. Die Ursprünglichkeit Russlands und das harte Leben der einfachen Bevölkerung hatten ihn beeindruckt. In Güstrow fand Barlach zu sich selbst zurück und nahm seine Arbeit wieder auf. Im Oktober 1938 verstarb der Expressionist in einer Rostocker Klinik. Eindrücke von Armut, vom Tod, aber auch von Hoffnung und unerschöpflichem Lebensmut der Menschen spiegeln sich in seinen Werken wider.

Ernst Barlach Stiftung Güstrow
Ernst Barlach Haus Hamburg

 
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