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Maestro malt in MV
Ostseeküste inspiriert italienischen Künstler
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Franco Costa, Italiener und Marinemaler pflegt eine ganz besondere Beziehung zu Mecklenburg-Vorpommern. Der Künstler arbeitet viel in Deutschland und man schätzt seine Arbeit hier vielleicht sogar mehr als in seiner Heimat. Der Abenteurer ist in der ganzen Welt zu Hause. Geboren 1934 in Rom bereiste er China, Indien, Äthiopien, Amerika, ist heute in Schweden und morgen in Dubai. Eine besondere Liebe hat der Maler zu Mecklenburg-Vorpommern entdeckt.

Vor einigen Jahren ließ sich der Künstler erstmals von der Darßer Boddenlandschaft begeistern. Seit dem reist er immer wieder in das Ostseeheilbad Zingst. Dies sei ein inspirierender Ort mit viel Charme, so Costa. Aber nicht zuletzt wegen des Wassersports zieht es den weltberühmten Marinemaler hierher. Der Picassoschüler ist leidenschaftlicher Segler und schon seit mehreren Jahren offizieller America's Cup Maler. Auch andere bedeutsame Segelereignisse begleitet er künstlerisch, zu ihnen gehören auch die Internationalen Regatta Tage im Ostseeheilbad Zingst.

Mit seinem Blick für das Wesentliche fängt er faszinierende Momente des Segelwettbewerbs auf Fischland-Darß-Zingst ein. Für das Match Race 2005 fertigte der Maestro ein Werk, das er in Zusammenarbeit mit der Kur- und Tourismus-GmbH Zingst auf der Internationalen Hansebootausstellung in Hamburg präsentierte. Eine Ausstellung der Gemälde des 70-Jährigen war pünktlich zu den Regatta Tagen direkt am Ostseestrand im Zingster Haus des Gastes zu bewundern. Costa ist eine Art Postimpressionist, der von Picasso und Henri Matisse gelernt hat. Mit einer bunten Mischung aus Acrylfarben, mit einem Messer auf die Leinwand gespachtelt, stellt er seine Motive dar. Der Maler selbst nennt seine Kunst "Arte Vita": Leben für die Kunst und Kunst für das Leben. Er stellte in Zingst aus, um mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ins Gespräch zu kommen und um neue Freundschaften zu schließen. Die Kommunikation mit den Menschen durch seine Arbeit ist ihm wichtig.

Aber nicht nur der Wassersport hat es dem passionierten Segler angetan. Auch andere Motive bringt der Weltenbummler auf die Leinwand: Landschaften, Städte, Natur. So portraitierte er die Seebrücken der drei Usedomer Kaiserbäder und stellte seine Gemälde 1997 im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf aus. Die Kaiserbäder faszinieren den lebensfrohen Künstler, aber Costas Begeisterung gilt auch dem Achterwasser. Der Usedomer Abendhimmel und die bezaubernden Lichtspiele auf dem Nepperminer See inspirieren den Italiener. Auch die alte Holländerwindmühle in Benz hatte es dem Maler angetan, so dass er sie 1999 auf Leinwand festhielt.

Franco Costa hat Freunde auf der ganzen Welt. Seine Kunstwerke mit den leuchtenden Acrylfarben haben ihm Ruhm und Ehre eingebracht. Sein Gemälde "Never more Holocaust" hängt sogar im Vatikan. Viele seiner Bewunderer sind Persönlichkeiten aus Kunst und Politik. Seine Beliebtheit resultiert aber nicht nur aus seinem künstlerischen Fähigkeiten. Vielmehr sind es sein Engagement anderen zu helfen und seine Lebensfreude, die sich auf die ganze Welt übertragen. So investierte er unter anderem in den Verein "Usedom Feelings", der sich die Förderung des künstlerischen Nachwuchses in der Region zur Aufgabe gemacht hat.

Der Mann mit der interessanten Maltechnik sagt von sich selbst, er möchte Frieden und Heiterkeit in der Welt verbreiten. Nach Mecklenburg-Vorpommern ist der Italiener mit dieser Gesinnung immer herzlich eingeladen, um sich von Ostsee und Landschaft inspirieren zu lassen und um neue Freunde zu finden.

 

 

Quellen und Links:

Franco Costa im Usedomer Achterland

Franco Costa: Von Italien durch die Welt nach Usedom

 

Fotos:

Franco Costa in seinem Atelier (Foto: Aschkowski)

Auftragswerk zu den Regatta Tagen Zingst (Foto: Kurverwaltung Zingst)

Costa stellt in Rostock sein Werk zum Gourmet Preis vor (Foto: Aschkowski)

Costa lässt sich auf dem Barther Bodden inspirieren (Foto: Aschkowski)

Costa in Rom (Foto: Aschkowski)

 
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